Kunstmessen im Jahr 2024, das erwartet Sie
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17-01-2024, 13:08
Kunstmessen spielen seit Jahren eine zentrale Rolle auf dem Kunstmarkt, und das Jahr 2024 verspricht keine Ausnahme zu werden. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf 5 wichtige Entwicklungen, die den Kunstmessesektor im kommenden Jahr beeinflussen werden.
1. Digitalisierung und Online-Austausch


Im Jahr 2024 wird sich der Trend zur Digitalisierung in der Welt der Kunstmessen voraussichtlich weiter fortsetzen. Die COVID-19-Pandemie hat diese Digitalisierung beschleunigt, und mittlerweile können wir ziemlich sicher sein, dass Online-Kunstmessen
hier und jetzt sind. Indem Kunstmessen nicht nur physisch, sondern gleichzeitig auch online veranstaltet werden, können Kunstliebhaber aus aller Welt auf den Messen stöbern, ohne physisch anwesend sein zu müssen. Die Möglichkeit, Kunstwerke online zu betrachten und zu kaufen, wird den Kunstmarkt weiter demokratisieren und die zentrale Rolle, die Kunstmessen in diesem Markt spielen, festigen.

2. Zunehmender Fokus auf Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit wird im Jahr 2024 ein zentrales Thema für Kunstmessen und auch für den Kunstmarkt selbst sein. Die Künstler entscheiden sich zunehmend für umweltfreundliche Materialien und Produktionsmethoden. Dies ist Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins innerhalb der Kunstszene für die Auswirkungen der Kunst auf die Umwelt. Darüber hinaus sind Themen wie Klimawandel und Umweltschutz zunehmend Gegenstand der Kunstwerke der neuen Künstlergeneration. Kunstmessen werden nicht nur ihre eigene Organisation nachhaltiger gestalten, sondern auch zunehmend Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl der teilnehmenden Galerien, Künstler und Werke anwenden, um ihren eigenen Fußabdruck weiter zu verkleinern und zu berücksichtigen.

3. Mehr Vielfalt und Inklusion


Der Ruf nach mehr Vielfalt und Inklusion ist lauter als je zuvor, und dieser Ruf findet natürlich auch in der Kunstwelt Widerhall. Künstler, Sammler und die breite Öffentlichkeit fordern eine stärkere Vertretung von Gruppen, die bisher in der Kunstwelt unterrepräsentiert waren. Künstler unterschiedlicher ethnischer Herkunft, Geschlechtsidentität und Kultur müssen sichtbarer gemacht und ihre wertvollen Beiträge zum künstlerischen Dialog anerkannt werden. Dies wird zu einem repräsentativeren und integrativeren Kunstmarkt führen, wobei Kunstmessen als Katalysatoren für positive Veränderungen fungieren. Darüber hinaus werden Kunstmessen wahrscheinlich Initiativen zur Unterstützung von Künstlern aus unterrepräsentierten Gemeinschaften und zur Förderung ihrer Kunst entwickeln und so eine vielfältigere und reichhaltigere Kunstlandschaft für Sammler und Kunstliebhaber schaffen.

4. Neue Technologien


Bis 2024 werden Kunst und Technologie noch enger miteinander verwoben sein. Künstler werden zunehmend digitale Werkzeuge und Technologien wie KI und VR nutzen, um ihre kreativen Visionen umzusetzen. Und auch Kunstmessen werden zunehmend auf Technologie setzen, um ihre Reichweite und Wirkung zu erhöhen. So werden Kunstmessen beispielsweise mit VR experimentieren, um Kunstwerke auf innovative Weise zu präsentieren. Auch KI wird zunehmend eingesetzt, um das Messeerlebnis zu verbessern. Besucher können KI-gestützte Apps nutzen, um Kunstwerke zu identifizieren und relevante Informationen zu erhalten. Darüber hinaus können Organisatoren KI nutzen, um Messedaten zu analysieren, z. B. Trends bei Kunstkäufen und Besucherverhalten, und so die Messe besser planen und auf die Bedürfnisse der Besucher abstimmen. Modernste Besucherregistrierungssoftware wie die von Eventpartners bietet dafür eine solide Grundlage.

5. Kunst als Investition


Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen wie hoher Inflation und anhaltender globaler Probleme wird Kunst auch im Jahr 2024 eine attraktive Investition bleiben, und damit werden Kunstmessen als Anlaufstelle für dieses Investitionsbedürfnis weiterhin fest im Sattel sitzen. Laut dem Wealth Report 2023 möchten 59% der High Net Worth Individuals (Personen mit einem investierbaren Vermögen von mindestens 30 Millionen Dollar) in diesem Jahr Kunst kaufen. Dies wird sich auch im kommenden Jahr nicht ändern, denn in mehreren Umfragen zeigen sich die High Net Worth Sammler optimistisch, was die Entwicklung des Kunstmarktes in den nächsten sechs Monaten angeht. Länder wie China, Japan, Brasilien und Italien zeigen ebenfalls ein gesteigertes Interesse an Kunstkäufen. Und das ist verständlich, denn der Kunstmarkt hat in der Vergangenheit solide Renditen geliefert. Kunstmessen werden also im kommenden Jahr sicherlich neue Investoren anziehen, indem sie das Potenzial der Kunst als alternative Anlageklasse hervorheben, insbesondere in einem volatilen Finanzmarkt.

In dieser Zeit des raschen Wandels ist es für Kunstmessen von entscheidender Bedeutung, sich an die sich wandelnden Bedürfnisse und Erwartungen von Künstlern, Sammlern und Publikum anzupassen. Die oben genannten Trends werden die Kunstmessen in den kommenden Jahren zweifellos prägen und umgestalten. Es liegt an den Veranstaltern, Galeristen und Künstlern, diese Chancen zu ergreifen und die Kunstmessen des Jahres 2024 zu einem inspirierenden Erlebnis zu machen.

 

Quellen: Artland Magazine, Volta Art Fairs, und Artsy.

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